Howdunit…

… heißt soviel wie „Wie hat der Fotograf das hinbekommen?“ und ist eine Rubrik in der Zeitschrift FotoHits.

Aus aktuellem Anlass musste ich den „Rot“ Artikel wieder von der Startseite nehmen, denn wer sich diesen Monat besagte Zeitschrift kauft und zu der entsprechenden Rubrik blättert, wird dort Pingu finden.

Bad-Day

Im Zuge der Erstellung des Making Offs für diese Webseite, hatte ich den Text zeitgleich an die FotoHits gesandt, die ihn in überarbeiteter Form in ihr Magazin übernommen hat. Und da die FotoHits immerhin die Fotozeitschrift mit der aktuell größten Auflage ist, macht mich das natürlich ein wenig stolz.

fotohits
Quelle: FotoHits

Lustig an der Sache war für mich jedoch, dass ich vollkommen vergessen hatte, den Beitrag eingereicht zu haben und so muss ich ein ziemlich dummes Gesicht gemacht haben, als ich den Artikel entdeckte.

Ein weiterer glücklicher Zufall – auf den, wenn ich ehrlich sein soll, ich sogar spekuliert hatte – ist, dass der ausgeschriebene Preis des Stifttabletts im Handel nicht mehr existiert, sondern durch das neue Pen&Touch ersetzt wurde. Wacom ist seiner Produktlinie treu geblieben und hat mir daher gleich die neue Version zukommen lassen. Vielen Dank dafür.

Über Fotobücher, Wettbewerbe und unerwartete Post

Auf der Photokina 2008 blätterte ich am Stand von CeWe, dem Marktführer in Sachen Fotoprodukte, in einem Fotobuch zum Thema Rot und dachte darüber nach, wie schön es doch wäre, wenn meine Bilder darin auch zu sehen wären. Genug Bilder zum Thema Rot hatte ich ja und so entschied ich mich zuhause dazu, selber ein Fotobuch zu besagtem Thema zu basteln. (Was dabei herausgekommen ist, stelle ich übrigens in Kürze hier auch mal vor. Geschrieben ist der Artikel schon lange, jedoch kommt immer etwas, in meinen Augen, Interessanteres dazwischen.)

Vor ein paar Monaten nahm ich an einem Fotowettbewerb zum Thema Stadt + Life und dem Sonderthema Rot teil, den die Firma CeWe ausschrieb und erhielt nach ein paar Wochen meinen Preis in Form eines Gutscheins, für ein eigenes Fotobuch. Prima dachte ich mir, so etwas kann ich immer gebrauchen. Damit war der Wettbewerb für mich jedoch zunächst erst mal erledigt.

Letzte Woche bekam ich nun ein Paket, das ich neugierig öffnete und nun ratet mal, was mir da zugeschickt wurde … richtig, ein Fotobuch.
„Shit!“, dachte ich trotzdem, da ich ja gar nichts bestellt hatte; oder hatte ich in einem Moment geistiger Umnachtung doch auf den Bestellbutton geklickt? Die Bilder in dem Buch waren zwar wirklich gut, kamen mir nur so gar nicht bekannt vor … bis auf eines, relativ weit hinten im Buch und mein Name stand auch darunter. Das war also eindeutig meins und ich war erst einmal baff.

Ich las das Schreiben, welches dem Fotobuch beilag und auch den Vertrag zur Übertragung der Nutzungsrechte, den ich ausfüllen und bis Ende der Woche zurückschicken sollte.
Der Wettbewerb hatte, wie ich nun erfuhr, also auch einen tieferen Sinn. Es sollten Bilder für ein neues Musterfotobuch gesammelt werden – ich bin mir ziemlich sicher, dass in den Teilnahmebedingungen davon nichts zu lesen war; das war mir in dem Moment aber zunächst einmal egal; zudem der beigelegte Vertrag ja alles Rechtliche regelte.

Nun bin ich also in genau so einem Fotobuch zu sehen, bzw. ein von mir geschossenes Foto, wie ich es auf der Photokina durchgeschaut habe und momentan bin ich zumindest ein bisschen stolz in einem Fotobuch zu erscheinen, dass ich nicht selber angefertigt habe.

stadtlife