Bad Day Pt. I

Mein Versuch, einen Bildhintergrund für ein Ganzkörperportrait in Photoshop zu montieren, endete in etwas total Absurdem. Erstaunlich daran war, dass die Montage letztendlich nur eine knappe Stunde dauerte. Aber ich zeige euch erst einmal, um welches Bild es geht.

Bad-Day

Das ursprüngliche geplante Endprodukt waren die Pflastersteine, die Bäume und der Himmel.  Der Himmel kann praktischerweise gleich in Photoshop erzeugt werden, eine Horizontlinie kaschiert geschickt die Montage und eine Vignette verstärkt ein wenig den gewünschten Look. Als ich dann ein „Testmodel“ gefunden hatte, uferte die Idee jedoch anscheinend irgendwie aus.

Ich zeige euch zunächst, wie das Ausgangsmaterial aussah. Manchmal erweist es sich als überaus praktisch, wenn man eine große Bilddatenbank als Basis hat und auch hier konnte ich bestehendes Material nutzen, trotzdem mussten noch ein paar benötigte Sachen kurz vor der Tür fotografiert werden. Alles was nun noch fehlte, war die endgültige Idee und ein bisschen Zeit.

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Ok, auf geht’s. Zunächst soll der Hintergrund grob erstellt werden. Hierzu erstelle ich ein Dokument mit den gewünschten Abmessungen, lade meine Pflastersteine und  füge sie in mein bestehendes Dokument als Boden ein. Dazu kopiere ich sie in das Dokument, und skaliere mittels STRG + T die Höhe des Bodens bis zum angepeilten Horizont.

badday_1

Anschließend werden die Steine mittels Bearbeiten → Transformieren → Perspektivischvorne etwas in die Breite gezogen. So entsteht der Anschein, als würde der Boden auch wirklich so liegen, wie es perspektivisch halbwegs korrekt ist. Diese Sache musste für mich nicht 100%ig genau sein. Das Ganze war eine Spaßidee und letztendlich zählt am Ende das Bild im Gesamten.

Hier fehlt eindeutig ein Himmel also flugs ein neues Dokument erstellt, die Pinselfarben auf Weiß und Blau gestellt und über Filter → Renderfilter → Wolken etwas wolkenähnliches produziert. Das Ergebnis wird in das ursprüngliche Dokument eingefügt.

Da das nun nicht unbedingt nach Wolken aussieht, wird der Himmel nicht passend zur Bildgröße skaliert, sondern um mehrere 100% in Länge und Höhe gestreckt. So lange, bis die Wolken nicht mehr so kompakt wirken.

Hier muss man experimentieren, aber ein Kompromiss ist schnell gefunden. Für die Farbe erstelle ich eine Einstellungsebene Farbton/Sättigung und kombiniere diese mittels Schnittmaske mit meinem Himmel. Nun kann mittels der erstellten Ebene der Farbton des Himmels über einen Klick alle erdenklichen Farben annehmen. Ich wähle ein freundliches Hellblau und entscheide, dass der Himmel in der Ferne etwas heller werden sollte. Ich blende ihn dafür mittels einem Verlauf auf der Ebenemaske nach unten hin aus und nun fehlen nur noch zwei kleine Details.

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Die Harte Kante im Horizont muss vertuscht werden also benötige ich einen neuen Horizont. Den male ich einfach mit einem Pinsel mit mittlerer Deckkraft und weißer Farbe. Indem ich mit jeder fertigen Horizontlinie die Pinselspitze vergrößere und die Deckkraft herabsetze, erhalte ich einen weichen Übergang.

Für die nun noch gewünschte Vignettierung gibt es wohl unendlich Möglichkeiten. Ich habe eine mit Schwarz gefällte Ebene erstellt, die Deckkraft herabgesetzt und mittels Ebenmaske einfach mit einem großen Pinsel mit weicher Kante abgedunkelte Ecken aufgemalt.

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So sollte das ursprünglich geplante Ergebnis eigentlich aussehen. Hell, weit, trostlos. Ich wollte jedoch ein paar Bäume im Hintergrund und statt Tag hätte ich gerne Nacht.

Fortsetzung: Bad Day Pt. II

2 Antworten auf „Bad Day Pt. I“

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